Tag 5

2. voller Tag in Grenaa, da immer noch Südwind und starke Böen – aber Aussicht auf Besserung: Morgen soll der Wind drehen.
Hier ein kleiner Bericht zu den Sanitäreneinrichtungen – dies hat sich Piet zur Aufgabe gemacht: Bewertung der Häfen nach ihren sanitären Einrichtungen.
Nach dem wir den ersten Tag, die etwas weiter entfernten sanitären Einrichtungen aufgesucht haben – wir haben die näheren gar nicht gekannt und deshalb auch nicht gesucht – waren wir in einer Familiendusche. Absolut gewöhnungsbedürftig …. 1 Waschbecken, 2 Duschen und zu meinem Frust wieder Duschköpfe von oben (keine Handbrause – ätzend). Naja, egal wird schon gehen. Anja also rein in die Dusche 1 – Hafenkarte (die man vorher kauft, auflädt und dann damit für 10 Kronen für 4 Minuten duschen kann) in den Duschautomaten gesteckt. Den Wasserhahn aufgedreht und …. eeeeiiiissssskaaaaallllttttt, brrrrhhhh.
Karte gezogen und dann Dusche 2 probiert, zumindest hier konnte man 3 Grad über lauwarm „duschen“. Diese Räumlichkeit war schon ganz schön ausgedient und hatte ihre Jahrzehnte auf dem Buckel. Hier könnte Grenaa mal investieren. Als wir am Vortag beim Hafenmeister waren, zeigte er uns noch weitere Duschmöglichkeiten, die bei unserem Boot direkt um die Ecke waren. Kein Vergleich mit denen vom Vortag! Somit begann der 2. Tag in Grenaa, was das Duschen anging – viel versöhnlicher ;o).

Bin mit Piet dann in die Stadt von Grenaa, um Brötchen zu holen – Marc ist anstelle dessen mit Jette Gassi gegangen. Nach einem gemütlichen ausgiebigen Frühstück sind Marc und ich wieder nach Grenaa rein, weil wir dort einen Segelmacher mit Yachtausrüstung aufgetan haben und noch ein paar Dinge für unsere Bellis brauchten (Ankerball, Flaggenklampe für unsere „Kreuzer-Abteilungs-Flagge“, Politur und Reinigungsmittel. By the way fand ich dann unser Geschirr, was bereits an Bord vorhanden war und habe kurzerhand aufgerüstet.

Dann haben wir Bellis Blessuren (verunglücktes Hafenmanöver) ein wenig behoben. Zum Abend hin noch mal Wetter gecheckt – ja, es soll Westwind geben und Wind um die Stärke 4 – 5 – ideale Bedingungen. Also Route überprüft und noch ein wenig angepasst. Im übrigen hat Marc in Deutschland ein ganz tolles Buch gekauft, was wir vor lauter Lernen auf die Bootsführerscheine noch nicht intensiver anschauen konnten. Das haben wir aber diesen Abend sehr intensiv studiert: „Hafenmanöver – Schritt für Schritt“. Darin sind so viele Hafenmanöver, dass man danach genauso schlau wie vorher ist. Aber in der Fokussierung liegt unsere Strategie und so haben wir ein bis zwei Handlungsabläufe für uns verinnerlicht, die wir dann morgen mal ausprobieren wollen.
Ansonsten haben wir alles für die frühe Abreise vorbereitet. Wecker auf 05.30 Uhr gestellt, damit wir pünktlich um 7.00 Uhr starten können und ab in die Koje.

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